Archive for November, 2006

Das gibt Kraft

Seit etwas mehr als einem Jahr bin ich stellvertretender Kreisbereitschaftsleiter beim DRK Segeberg e.V.. An sich eine tolle Aufgabe. Es gibt viele wichtige Entscheidungen zu treffen und oft kann man an der startegischen Ausrichtung der Organisation mitwirken. Ausserdem ist es schön mit 8 Bereitschaftsleitern und insgesamt ca. 200 Helfern zusammen zu arbeiten und auf ehrenamtlicher Basis einen wichtigen Teil für die Sicherheit der Bürger im Kreis Segeberg zu tun. Wenn alle zusammenarbeiten macht das auch wirklich viel Spaß. Leider fehlt es oft an Geld, Unterstützung auf verschiedenster Ebene und oft fehlt es auch einfach an Feedback. Negatives Feedback erreicht einen öfter mal, wenn etwas gut läuft ist es aber selbstverständlich und es gibt dazu kein Feedback.
Wenn ich dann lese wie Karsten sein Praktikum im Rettungsdienst erlebt und wie er mit Situationen umgeht die alles andere als alltäglich und schön sind, dann gibt mir das Kraft für meine, doch etwas abstraktere, Rotkreuztätigkeit. Als stv. KBL ist man bei weitem nicht so nach am Geschehen. Danke Karsten, durch Deine Berichte gibst Du Einblicke die nicht nur schön geschrieben, sondern sehr sensibel und gleichzeitig “ungeschminkt” sind.

Klar, mobil!

“Kein Problem, jetzt sollte dem Wechsel nichts mehr im Wege stehen!” sagte der freundliche Mann im O2-Shop zu uns. Nachdem der Wechsel von Stef’s Handynummer zu Klarmobil im Mai gescheitert ist haben wir nun einen erneuten Versuch gestartet die Rufnummer zu portieren.
Heute kam eine Mail von O2 das es Schwierigkeiten bei der Portierung gibt. Wie blöd dachte ich, wir haben doch alles ausgefüllt!? Ein Anruf bei der Hotline brachte schnell Klärung. Die Telekom hat es innerhalb einer Woche nicht geschafft die Nummer auf meinen Namen umzuschreiben. Per Telefon ging das sofort. Da frage ich mich natürlich wozu ich im T-Punkt ne halbe Stunde anstehe wenn die länger als ne Woche dafür brauchen. Mal gucken wann es nun tatsächlich läuft…

Batizado

2. Batizado Hamburg
Vielen Dank an alle Gäste und Capoeiristas für eine schöne Batizado! Allen die eine neue Corda bekommen haben herzlichen Glückwunsch!
Wer sich für Batizado-Photos interessiert…

Glossar der Erwachsenenbildung

Wenn man eine wissenschaftliche Arbeit schreibt ist nichts kaum etwas wichtiger als die beschriebenen Begriffe noch einmal genau zu definieren. Sehr praktisch ist, dass das European Service Network Adults Learning (ESENAL) ein Glossar der Erwachsenenbildung in Europa als PDF-Dokument (143 Seiten, 2000) zusammengestellt hat.

Das Glossar umfasst Definitionen und Erläuterungen rund um den Begriff Erwachsenenbildung, wie er in den verschiedenen europäischen Ländern verwendet bzw. verstanden wird.
Der Herausgeber Paolo Federighi umreisst in einer ausführlichen Einleitung Sinn, Zweck und Entstehungsgeschichte des Glossars. Das Glossar entstand mit Unterstützung der Europäischen Kommission, Programm Sokrates - Erwachsenenbildung.

[Via Deutscher Bildungsserver]

Was ist ein Learning Object 2.0

  1. Wann ist ein in einem “Medium” Transportierter Inhalt ein Learning Object?
  2. Wann ist dieses Learning Object ein LO2.0?

Diese Fragen gingen mir nach der letzten Sitzung des Seminars “Pädagogische Medientheorie 2.0” durch den Kopf. Zur ersten Frage hat Wikipedia eine prima Antwort. Wenn ich das Ganze richtig verstehe müssen zu einem LO auch die entsprechenden Metadaten verfügbar sein. Wenn das ganze in sich geschlossen ist, um so besser. Organisiert werden die LO’s lt. Wikipedia dann in einem Lern Management System (LMS) oder Lern Content Management System (LCMS) keine Ahnung wo hierbei der Unterschied ist.
Damit ist Frage 1 eigentlich ganz schon beantwortet.
Damit aus einem LO ein LO2.0 wird muß nach meinem Empfinden vor allem die Möglichkeit bestehen das die Lerner gemeinsam das LO weiterentwickeln und sich gegenseitig beim lernen unterstützen. Ausserdem habe ich das Gefühl ein LMS/LCMS ist nicht mehr die Zeitgemäße Lösung. Hier ist mir a) der Lernweg zu stark vorstrukturiert und b) wenn die Lerner eigene Inhalte zur Verfügung stellen können/sollen, dann ist eine geschlossene Plattform (LMS/LCMS) nicht der richtige Ort, sondern die Nutzer sollten die Möglichkeit haben ihre Inhalte “bei sich”, in ihrem eigenen “Portfolio” (Blog, Wiki o.ä.) behalten und gleichzeitig teilen zu können (RSS, Mikroformate, o.ä.).
Wenn ich das richtig sehe passt das auch wieder zur Grafik von Tony Karrer die ich bereits hier erwähnte.

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