Archive for März, 2007

(Nicht) viel los…

ScreenDas nicht trifft zwar auf mein Blog zu, aber nicht auf meine persönlichen Aktivitäten.
Heute habe ich versehentlich Exposé aktiviert und dabei wurde mir bewusst an was ich gleichzeitig arbeite, während ich mich schon auf meine nächste Prüfung vorbereite und noch an der Diplomarbeit sitze.
Morgen bin ich, gemeinsam mit Julia Schawe und Torsten Meyer, auf dem Bundeskongress der Kunstpädagogik und werde mal wieder meine Kenntnisse zum Thema Web 2.0 zum besten geben. Der Kontext wird “Neue Medien in der Ganztagsschule” sein. Ich bin gespannt.

Ab Sonntag steht dann wieder alles im Zeichen des Studienabschlusses und mein Bildschirm wird wieder etwas übersichtlicher.

PS für die Feedleser: Ich habe mich entschlossen meine Flickr Photos (RSS) nicht mehr im RSS Feed dieses Blogs anzuzeigen. Wer sich für meine Bilder interessiert möge einfach oder den Feed meines Photoblogs abonnieren.

1 Jahr Hamburger Webmontag

Es war wieder fast wie früher könnte man sagen. Der heutige Hamburger Webmontag war gut besucht. Es waren zwar nicht alle “angemeldeten” Teilnehmer vor Ort, aber einige unangemeldete konnten dieses gut ausgleichen. Ich hätte mich sehr gefreut Judith mal wieder zu sehen, aber es gibt sicher noch weitere Webmontage ;-).
Nachdem zunächst allgemeines Getränke uns Speisen bestellen und verzehren angesagt war hat Stefan (endlich) das Wort ergriffen und die Vorstellungsrunde (Photos) eingeleitet. Sympathisch fand ich den Vorschlag die jeweilige Vorstellung mit drei Tags zur eigenen Person abzuschließen.
Ich habe das Gefühl, dass sich zunehmend auch Mitarbeiter größerer Firmen auf dem Webmontag tummeln, aber immer noch eine Reihe von Freelancern und Studenten.
An meinem Tisch (geteilt mit Nicole, Sebastian, Mirko, Wey, Igor, Stefan und Francisco) ging es um Themen wie Second Life verbunden mit einer Diskussion über Open Source und Open Access, Qype und das Problem der Internationalisierung von Plattformen und einige kleinere Themen.
Schön finde ich den Podcast mit der Mütze ;-).
Bis zum nächsten Mal…

Marketing in der Erwachsenenbildung

Diplomarbeit abgegeben!
Heute habe ich meine Diplomarbeit abgegeben. Die Vorbereitungen waren ja nicht ganz komplikationsfrei. Das Prüfungsamt sah gute Gründe meinen Abgabetermin in den März zu verlegen, so dass ich nicht, wie ursprünglich geplant, bis 19. Februar abgeben musste.
Zum binden der Arbeit empfehle ich Copycardo.
Die nächste Prüfung behandelt das Thema Marketing in der Erwachsenenbildung. Falls jemand auf der Suche nach Themen, Thesen oder Literatur zu diesem Thema ist hier ein paar Vorschläge.

  1. Unterscheidung von Marketing, Werbung und Öffentlichkeitsarbeit.
    Auflösung des Missverständnisses Marketing sei gleichzusetzen mit Öffentlichkeitsarbeit und Werbung. (Meisel)
  2. Allgemeine Einführung in das Marketing
    Ablauflogisches Entscheidungsmodell (Sarges/Haeberlin)
  3. Unterschiede zwischen kommerziellem Marketing, Non-Profit Marketing und Bildungsmarketing (am Beispiel der Volkshochschule). (Möller)
  4. These: Erwachsenenbildung benötigt Marketing
    Schwindende Finanzierung der Volkshochschulen durch den Staat und das vermehrte auftreten konkurrierender Anbieter machen Marketingüberlegungen für Bildungseinrichtungen relevant. (Möller)
  5. These: Es gibt einen Widerspruch zwischen Bildungsauftrag und Marktorientierung. (Möller)
    Vorstellung verschiedener Strategien bei einer Marktorientierung. (Sarges/Haeberlin)
  6. Marktsegmentierung (Bartz/Tippelt)
    Die Angebote müssen auf möglichst homogene Zielgruppen zugeschnitten sein.
  7. These: Für (potenzielle) Teilnehmer ist (Politische)Bildung eine Ware. (Motzko)
    Gemeinsamkeiten und Unterschiede von klassischen Produkten (z.B. Schokoriegel) und Bildung.

Quellen:

  • Bartz, H./ Tippelt, R. (2004): Weiterbildung und soziale Milieus in Deutschland, Bielefeld
  • Gottmann, G. (1985): Marketing an Volkshochschulen, Frankfurt am Main
  • Meisel, K. (1994): Marketing für Erwachsenenbildung?, Bad Heilbrunn
  • Möller, S. (2002): Marketing in der Weiterbildung, Bielefeld
  • Motzko, M. (1989): Politische Bildung und Öffentlichkeitsarbeit, in: Zeitschrift Außerschulische Bildung 4/98, S. 360-366
  • Sarges, W./ Haeberlin, F. (1980): Marketing für die Erwachsenenbildung, Hannover

Lerntempo

Gerade lese ich den Abschnitt “8. Mikrodidaktische Feinziele” im Kapitel “Ziele und Aufgaben der Erwachsenenbildung” von Horst Siebert im Buch “Marketing für die Erwachsenenbildung” Sarges, W./ Haeberlin, F., Bonn 1990.
Zur Formulierung von Lernzielen in einzelnen Kursen müsse der Kursleiter eine “Passung” zwischen Grobzielen, Lernvoraussetzungen der Teilnehmer, sachlogischen Strukturen des Themas und organisatorischen Rahmenbedingungen. Laut Siebert ergeben sich hierdurch verschiedene Fragen:

  1. Welche Lernziele sind realistisch und realisierbar?
  2. Wie können die Lernziele gestuft werden?
  3. Lassen die Lernziele ein teilnehmerorientiertes Tempo zu?
  4. In welchem Verhältnis stehen fachliche zu überfachlichen Zielen?
  5. Können die Teilnehmer an Lernzielentscheidungen beteiligt werden?
  6. Passen Lernziele, Lernmethoden und Lerntypen zueinander?
  7. Sind Ziele und Inhalte aufeinander bezogen?
  8. Wie kann das Erreichen der Lernziele überprüft werden?

Mich hat besonder Punkt 3 Lassen die Lernziele ein teilnehmerorientiertes Tempo zu? angesprochen. Siebert führt hierzu aus

“Es wird oft übersehen, daß der Erwachsene mehr Lernzeit und längere “Anwärmphasen” benötigt als Jugendliche […]. Außerdem besteht die Gefahr, daß sich der Kursleiter an den lerngeübten Teilnehmern orientiert und die langsameren Lerner vernachlässigt. So sollte eher auf einige Ziele verzichtet werden, als daß das Lerntempo zu sehr erhöht wird. Vor allem die Lehrpläne für prüfungsbezogene Kurse sind mit ihren sind mit ihren Stoffen und Lernzielen “überfrachtet”.”

Mir gefällt dabei die Hervorhebung unterschiedlicher Lerngeschwindigkeiten die m.E. auch unabhängig vom Alter auftreten können. Auch die “schnellen” Lerner sollten ausreichend berücksichtigt werden, damit sie nicht auf Grund von Unterforderung die Lust am Lernen verlieren. Das Lerntempo erinnert mich natürlich sofort wieder an e-Learning-Lösungen, denn dort kann optimalerweise der Lerner das Tempo bestimmen.
Der Aspekt der Reduzierung des Inhaltes zu Gunsten einer erfolgreichen Vermittlung wiederum könnte als deutlicher Hinweis zu Microlearning verstanden werden.

Managementsoftware für das Ehrenamt

Typisches Kriterium ehrenamtlicher Arbeit ist aus meiner Erfahrung, dass man in seinem “Homeoffice” arbeitet und nicht in irgendwelchen Büros seiner Organisation. Vieles was sonst in Besprechungen, regelmäßigen Meetings oder auf dem Flur geklärt wird muß auf anderen Wegen gelöst werden. Häufig kommen hier Telefon und e-Mail zum Einsatz. Im Bereich Projektmanagement gibt es allerdings auch Lösungen die ich für sehr viel praktischer halte. Die Firma 37Signals beispielsweise entwickelt hierzu tolle Tools. Basecamp ist ein Allround Talent im Bereich Projektmanagement. Eine Alternative zur Basecamp ist Active Collab. Kostenlos, dezent abgewandelte Features und auf dem eigenen Server zu installieren.
Nachteil bei Backpack ist, dass die Nutzung in entsprechendem Umfang schnell zu einer entsprechenden monatlichen Nutzungsgebühr führt. Weiterer Nachteil der 37Signals Web-Applicationen ist das es keine localisierung gibt. Trotzdem habe ich mir für meine DRK Tätigkeit erstmal einen kostenlosen Highrise Account zugelegt. Zunächst war dieser Kontakt-Manager bzw. MiniCRM-Assistent auf 25 Kontakte begrenzt. Hätte mir gereicht, aber eine Erhöhung auf 250 Kontakte und auch einen “Case” ist natürlich praktisch. Jetzt noch ein paar mehr Nutze zum kostenlosen Account und ich bin toll versorgt.

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